Containment und Negave Capability
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Arbeitsphase
Das Wagnis der Ungewissheit
Containment und Negative Capability
Anliegen
In komplexen beruflichen Situationen entstehen Phasen von Unsicherheit, Ambivalenz und innerem Druck. Führungskräfte, Berater:innen und Professionals bewegen sich dabei häufig in Konstellationen, in denen mehrere Perspektiven gleichzeitig wirken und Klärung Zeit benötigt.
Diese Arbeitsphase eröffnet einen Raum, in dem Wahrnehmung, Urteilskraft und Präsenz in ungewissen Situationen vertieft werden.
Fokus:
- Wahrnehmung erweitern: Ambivalente Situationen differenziert beobachten
- Ungewissheit tragen: Impulse zur schnellen Entscheidung bewusst verlangsamen
- Rolle klären: Verantwortung und Position in anspruchsvollen Kontexten reflektieren
- Urteilskraft stärken: Klarheit im Umgang mit komplexen Situationen entwickeln
Die Arbeit verbindet praktische Erfahrung mit psychodynamischen Konzepten wie Containment und Negative Capability.
Arbeitsweise
- Fallbezogen, dialogisch und erfahrungsorientiert
- Eigene berufliche Situationen bilden das Material der gemeinsamen Reflexion
- Theoretische Inputs zu Containment, Negative Capability und psychodynamischer Resonanz vertiefen die Analyse
- Die Seminarleitung begleitet die Integration der Erkenntnisse in die berufliche Praxis
- Ziel: Entwicklung klarer Handlungs- und Urteilsprinzipien für komplexe Situationen
Methodische Elemente
- Balint-orientierte Fallarbeit: emotionale Resonanz als Erkenntnisquelle
- Psychodynamische Resonanzanalyse: implizite Erwartungen und Beziehungsmuster erkennen
- Beobachtung von Gruppenprozessen im Hier und Jetzt
- Theoretische Rahmung praktischer Erfahrungen
- Handouts zur Vertiefung und Nachbereitung
Struktur der Arbeitsphase
Tag 1 – Wahrnehmung und Ungewissheit
- Ambivalente Situationen differenziert wahrnehmen
- Dynamiken zwischen Erwartung, Druck und Urteilskraft erkennen
- Implizite Erwartungen und Projektionen analysieren
- Reflexion eigener beruflicher Herausforderungen
- Fallarbeit, Resonanzanalyse und Gruppenfeedback
Tag 2 – Präsenz und Handlungsprinzipien
- Umgang mit emotionaler Verdichtung und innerem Druck
- Integration der Erkenntnisse in Urteils- und Handlungspraxis
- Reflexion von Rolle und Verantwortung in komplexen Kontexten
- Entwicklung persönlicher Handlungsprinzipien
- Transfer der Erkenntnisse in den beruflichen Alltag
Zielgruppe
- Führungskräfte – alle, die Verantwortung für Teams, Projekte oder Organisationseinheiten tragen
- Berater:innen und Supervisor:innen – in OE, HR oder Coaching tätig
- Professionals mit Leitungsverantwortung – Personen, die komplexe Situationen steuern und Entscheidungen treffen
Rahmenbedingungen
- Dauer: zwei Tage
- Zeit: 15.–16. Juli 2026, jeweils 09:00–16:45 Uhr
- Ort: Caritas-Tagungszentrum Freiburg
Die Arbeitsphase findet in einer kleinen Gruppe statt. Die Zahl der Teilnehmenden ist auf acht Personen begrenzt und ermöglicht konzentrierte Wahrnehmung sowie vertiefte Reflexion.
- Seminargebühr: 790 €
- Tagungspauschale: 118 € für 2 Tage, inkl. Mittagessen, Pausenverpflegung und Getränke
- Gesamtbetrag: 908 € zzgl. MwSt.
- Übernachtung: optional direkt beim Tagungszentrum buchbar
- Anmeldung: info(at)uwekowalzik(dot)de
Es gelten die AGB des Kowalzik Institut.
Veranstalter/in