Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Interessenten an der öffentlichen gruppen-dynamischen Fachtagung in Berlin Wannsee vom 17. bis 19. Juni 2010 zum Thema:

Kann Solidarität unsere Zukunft retten?

Als Veranstalter dieser Tagung und als Verfasser des Flyers zu Solidarität, Geiz und Gier hören wir, dass wir zwar interessante Themen angesprochen haben, dass aber nicht klar geworden ist, was die Teilnahme an dieser Tagung ganz konkret an Ergebnissen, an „Outcome“, an „Nutzen“ für die einzelnen Teilnehmenden bringen kann.

Was sollte Sie bewegen, im Juni nach Berlin zu kommen?

Oder auch, was sollte Ihre Organisation, Ihre Firma, Ihre Hochschule, Ihre Partei, Ihre Gewerkschaft, Ihre Kommune veranlassen, Sie dorthin zu entsenden und auch noch 390 € für ein dreitägiges Seminar mit Verpflegung zu bezahlen?

Bei dem Begriff „Solidarität“ merken heute viele wieder auf:
Ja, das fehlt uns, das ist in der Individualisierung, der Jagd nach Erfolg und Geld, der Globalisierung in internationalen Märkten, in Gier und Geiz der Finanzer verloren gegangen! Und: Natürlich könnte Solidarität unsere Zukunft retten, wenn wir sie denn praktizieren würden – sagen die einen und fordern mehr ehrenamtliches, bürgerschaftliches Engagement als Allheilmittel.

Die anderen sagen: Solidarität ist missbraucht worden, ist ganz unbrauchbar geworden, Solidarität praktizieren nur noch verträumte Gutmenschen; sie hat in Wirtschaft, Politik, Verwaltung, Erziehung, Bildung, Wissenschaft, Wohlfahrt oder Stadtentwicklung an Geltung verloren. Wir müssen deshalb etwas anderes, etwas ganz Neues zur Rettung und Gestaltung unserer Zukunft finden...

Und dann noch beim Thema Ost und West in dem seit 20 Jahren gemeinsamen Deutschland mit Fragen wie:

  • Wird Solidarität in Ost und West gleich verstanden?
  • Ist vielleicht sogar die semantische Substanz des Begriffes Solidarität durch die Erfindung des Solidaritätszuschlags beschädigt worden?

 

In der Tagung wollen wir zu solchen divergenten Fragen Positionen finden, indem wir gemeinsam und über Professionsgrenzen hinweg erkunden und erkennen, was wir in unserer täglichen konkreten Arbeit als Männer und Frauen, als

  • Trainer, Berater und Gruppendynamiker
  • Therapeuten und Sozialpädagogen
  • Lehrer, Wissenschaftler und Studenten
  • Chefs und Mitarbeiter in Profit- und Non-Profit-Unternehmen und Verbänden

heute noch zu Gemeinsamkeiten und zum erneuten Wachsen von Solidarität in den Kommunen, den Organisationen, den Firmen, den Gewerkschaften, den Parteien
und damit der Gesellschaft schlechthin beitragen können.

 

Weitere Fragen zur Standortbestimmung heute sind:

  • Resultieren die meisten Probleme aus Kommunikations- und Sprachlosigkeit untereinander?
  • Was geschieht zur Verhinderung von Solidarität und in welchen Bereichen?
  • Sind es vor allem die Rahmenbedingungen der internationalen Finanz- und Wirtschaftswelt, die die Zukunft für die nächsten Generationen bestimmen?
  • Gibt es auch Zuwachs an Solidarität, den wir bisher nicht erkennen?

 

Zu diesen Fragen gibt es in der Tagung

  • Vorträge,
  • Debatten zur Entwicklung in Ost und West,
  • Arbeitsgruppen zu Gegenwarts- und Zukunftsfragen.
  • Einen Festabend am 18.6. mit Büfett, Musik und Tanz – dabei: Studierende der Musik und der Staatlichen Ballettschule Prenzlauer Berg zum Thema „Die sieben Todsünden“.

Darüber hinaus können alle Teilnehmenden spielerische, künstlerische und gruppendynamische Kommunikationserfahrungen machen. Und es gibt für Interessenten
„Solidarisches WM-Fußballviewing“  am 18.6.,wenn um 13:30 Uhr Deutschland spielt

Am Schluss soll das alles zu konkret formulierten „Hilfen zur Solidarität“ in den je einzelnen Arbeitsbereichen führen, die durch die Teilnehmenden vertreten werden.

Begeben Sie sich mit uns in dieses Abenteuer der Erkundung von Realitäten und möglichen Visionen von Solidarität und neuen Gemeinsamkeiten!
Lesen Sie noch einmal unter diesen Zielbestimmungen unseren Flyer und melden Sie sich an!

Vielleicht können Sie auch weitere amtliche oder ehrenamtliche Interessenten zur Teilnahme anstiften: Den Prospekt der Fachtagung bekommen Sie hier.

Ihre Ingrid Stahmer,
       Trainerin für Gruppendynamik (DGGO +DAGG),
       Mitglied im Vorbereitungsteam „Solidarität und Zukunft“ und
       1989 – 1999 Bürgermeisterin und Senatorin von Berlin


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